Bekanntlich verkaufen Vermögensberater Produkte fast ausschließlich der AachenMünchener. Die AachenMünchener hatte früher selbst einen eigenen Stamm von Vertriebsmitarbeitern beschäftigt, ordentlich abgesichert und nicht in einem fragwürdigen Pyramidensystem eingegliedert.
Bekanntlich musste sich die AachenMünchener gegenüber der DVAG verpflichten, ihre Außenvertriebsorganisation aufzulösen. Folglich wurde auf alle Vertriebsmitarbeiter der AachenMünchener erheblicher Druck ausgeübt, die dann nach und nach in eine neu geschaffene Deutsche Vermögensberatung AG Allfinanz umgesiedelt wurden.
Ganz AM-Vertrieb ist von den Vermögensberatern besetzt. Ganz AM? Nein! Ein von unbeugsamen AM-Vertrieblern bevölkertes Dorf hört nicht auf, den Eindringlingen Widerstand zu leisten (es tun sich Parallelen zu Asterix und Obelix auf, die sich erfolgreich gegen die Römer zur Wehr setzten).
Bis heute gibt es noch 22 Agenturen, die sich wacker gegen die Neueingliederung zur Wehr setzten (bis vor wenigen Wochen gab es noch 38).
Laut internen Kreisen soll auch diesen Agenturen das Vertragsverhältnis mit der AachenMünchener gekündigt werden.
Noch vor Jahren ließ der Vorstand der AachenMünchener glücklich verkünden: Wegen der vertraglichen Verpflichtung mit der DVAG wird keine Kündigung ausgesprochen.
Getreu dem Motto von Obelix seinerzeit: “Was geht mich mein Geschwätz von gestern an”, werden jetzt die restlichen Kündigungen zum 30.6.09 erwartet.
Wer wird die Kündigungen aussprechen? Auch hier gibt es bereits nähere Informationen: Nicht die AachenMünchener wird die Kündigungen erklären, sondern die DVAG Allfinanz.
Gibt es einen stärkeren Ausdruck der Unterwerfung, wenn man einem anderen Unternehmen erlaubt, die Verträge mit seinen langjährigen und treuen Agenturen zu kündigen? Wir glauben nicht.