Die DVAG und ihr Verständnis von Familie Der gute Freund hat eine Versicherung vertickt …
Nov 29

In den Tagen, als es noch eine Ganovenehre gab, da hackte die eine Krähe der anderen kein Auge aus. In Mafiakreisen etwa ist nahezu alles erlaubt, nicht aber das Verpfeifen. Doch es scheint durchaus Unterschiede dieses Metiers zur Finanzberatungsbranche zu geben:

Unser lieber Blogger-Kollege Dr. Lach veröffentliche letzte Woche seinen Beitrag DVAG zu Formaxx, in welchem er vor Interessenkonflikten des Mitbewerbers Formaxx davor warnte. Sinngemäß kritisierte Lach, Formaxx sei wie die anderen Strukkibuden auch kaum mehr als der kaschierte Vertriebsarm der im Hintergrund agierenden Versicherungswirtschaft. Wir können Lach im Detail zustimmen und hätten ihm schon beinahe einen Slot in unserem Blog angeboten, auch wenn wir den Hinweis darauf vermissen, dass es sich mit der “Unabhängigkeit” der DVAG halt auch nicht anders verhält.

Als Medienkritiker übt sich Lach mit dem Versuch, im Beitrag Meinungsbildung… der Süddeutschen Zeitung Kompetenz abzusprechen.  Hier nimmt Lach etwas verwirrend für seine DVAGler in Anspruch,

dass die Qualifikation unserer Vermögensberater nicht nur den hohen gesetzlichen Anforderungen entspricht, sondern sogar darüber hinaus geht und ausdrücklich auch das Fachwissen zu Bankprodukten beinhaltet.

Aha. Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf Lutz Reiches Beitrag im Manager Magazin, der sinnigerweise den Titel “Eine Lachnummer” trägt und fragen uns, mit welcher moralischen Berechtigung die DVAG den Vertriebsdruck der Mitbewerber von der Sparkasse kritisiert. Hier wäre es doch mal aufschlussreich, wenn die DVAG ihre Zahlen in Sachen Fluktuation des Vertriebspersonals mit denen konventioneller Bankhäuser vergleicht. Und wenn man auf die Sparkassen draufhaut, dann könnte man doch ruhig auch mal ein Wort zur Beratungsleistung der Banken verlieren, mit denen man kooperiert …

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