Manchmal wird uns von DVAG-Jüngern vorgeworfen, wir würden übertreiben. Aber mal im Ernst: Entsprechende Horror-Storys müssen wir uns wirklich nicht aus den Fingern saugen, es reicht völlig, einen Blick in die Prozessakten und in die Presse zu werfen.
Heute empfehlen wir den Donau-Kurier:
Ingolstadt (DK) Ein Ingolstädter Repräsentant der Deutschen Vermögensberatung AG (DVAG) soll das Geld seiner Kunden veruntreut haben. Im Herbst 2007 ist der Mann gestorben. Von zwei Millionen Euro fehlt seither jede Spur. Die 31 Geschädigten, fast alle Ingolstädter, fordern von der DVAG jetzt Wiedergutmachung.
Am besten hat uns diese Stelle gefallen:
Ihre Nachforschungen hätten ergeben, dass F. vor seiner Zeit bei der DVAG mehrfach wegen Betrugs verurteilt worden war, zuletzt zu zehn Monaten Haft auf Bewährung.
Ja, Sie haben richtig gelesen.
Die Zentrale in Frankfurt antwortet übrigens nicht einmal, wenn man sie auf fragwürdiges Personal aufmerksam macht.
Es würde unseren Erfahrungen übrigens sehr widersprechen, wenn sich die DVAG aus Gründen der Markenpflege den Geschädigten gegenüber kulant zeigen würde. Denn Handelsvertreter sind ja selbständige Unternehmer, da hat ja die DVAG nichts mit zu tun …
Was garantiert kommen wird, ist der Spruch: “Schwarze Schafe gibt es überall.” Bei der DVAG müssen Sie nur Ihren Namen schreiben können. Notfalls stellt man Ihnen hierzu Hilfsmittel wie Visitenkarten.