Das Magazin portfolio international schreibt in seiner Ausgabe vom 10. November sinngemäß folgendes:
Da die Deutsche Vermögensberatung DVAG keine Halbjahreszahlen bekannt gibt, können nur die Zahlen der Konkurrenten als Orientierung genommen werden. Bei MLP, OVB und AWD sanken die Umsatzerlöse des ersten Halbjahres 2009 zwischen 18 und 24 Prozent. So kann man wohl bei der DVAG von einem ähnlichen Rückgang ausgehen. Auch die DVAG hat erhebliche Einbußen!
“Reingefallen. Von Jahr zu Jahr schneiden wir besser ab als die Genannten”, wird offiziell von DVAG-Seite vorgegaukelt. “Das wird auch 2009 so bleiben, und das, obwohl wir im Vorjahr mit rund 20 Prozent Umsatzwachstum den Markt bereits um Längen geschlagen haben.”
Dr. Lach, Sie als jemand, der aus jeder Krise etwas Schönes für die DVAG herbeireden kann, beantworten Sie bitte für uns folgende Fragen:
Ist es richtig dass 2008 gegenüber der 2007 innerhalb der DVAG keinerlei Wachstum stattfand ?
Und auch in diesem Jahr 2009 kein Wachstum gegenüber dem Vorjahr 2008 zu erwarten ist ?
Wenn beide Fragen mit “ja” beantwortet werden, schließ sich gleich die nächste Frage an: Hängt das damit zusammen, dass die DVAG tatsächlich keine Steigerung hatte und - um nicht schlecht dazustehen - die einverlaibte Allfinanz (ehemals AachenMünchener) und FVD in den Umsatz hineinrechnete ?
Wie sähen die Zahlen aus, wenn diese ohne die Vorteile durch Übernahme des AachenMünchner-Vertriebs errechnet wären?
Sonst würde das ja nach nach “Jubel” Schummeln aussehen ?