Antrittsrede des Vorstandsvorsitzenden
So könnte sie sein, die Antrittsrede des neuen Vorstandsvorsitzenden, nach feierlicher Übergabe der goldenen Anstecknadel für den besten Verkäufer der Struktur.
Viel Spaß !
So könnte sie sein, die Antrittsrede des neuen Vorstandsvorsitzenden, nach feierlicher Übergabe der goldenen Anstecknadel für den besten Verkäufer der Struktur.
Viel Spaß !
Aus unserer Serie “Missratene Werbespots der DVAG” präsentieren wir heute: Die Flitzer!
In diesem dramatisierten Video, das offenbar die Leistungsfähigkeit der Deutschen Vermögensberatung kommunizieren soll, hatte sich der Macher einen Scherz mit der DVAG erlaubt und deren Bürotätigkeit im Zeitraffer präsentiert. Wie die Jungs und Mädels da durch die Büros flitzen, erinnert irgendwie an die Stummfilmzeit und wirkt so lächerlich, dass man nicht so recht weiß, wer mutiger ist: der Regisseur, der die unfreiwillige Selbstverspottung zur Abnahme angeboten hat, oder der DVAG-Mensch, der sie gekauft hat.
Einen schönen Kontrast zur Dynamik der DVAG-Flitzer bietet der am Schluss verkündende etwas tranige “Doktor”.
Hier ein ARD-Bericht über Patriarch Pohls aktuelle Bausünde.
Das Landgericht Arnsberg hatte erst kürzlich darauf hingewiesen, dass Vermittler eine ordentliche Ausbildung haben müssen, insbesondere gebundene Vermittler keine Allfinanzgeschäfte machen dürfen. Begründung : Es fehle an der nötigen Qualifikation.
Hoppla !
Warum soll man denn auf die Ausblidung wert legen ?
“In einem Dorf in der Oberpfalz hat sich der Firmenchef ein kleines Reich errichtet. Straßen tragen dort seinen Namen, sein Haus ähnelt einem Schloss.
Hinter dem schmiedeeisernen Gitter mit Goldbesatz thront ein Märchenschloss im Loire-Stil über den sanften Hügeln. Wasser aus dem alten Dorfweiher umfließt das Anwesen…
Aus einem kleinen Betrieb formte der Firmenchef ein kleines Königreich…
In seiner Korrespondenz peppt er seine vier Buchstaben mit den Titeln Senator h. c. und Dr. h. c. auf. Er führt ein Hotel mit angeschlossenem Tagungszentrum
Dabei klingt die Geschichte des exzentrischen Unternehmers wie die des Tellerwäschers, der es zum Millionär brachte. In Stendal geboren, er flüchtete in den 60ern in den Westen, gründete 1972 seinen Betrieb….
Bundesweit bekannt wurde er mit aggressiver Werbung… Nicht nur B-Prominente wie Tony Marschall, Karel Gott und Jürgen Drews wärmten sich in seinen Broschüren ihre Hände…..
Mit dem Erfolg wuchs auch der Größenwahn. Ein bisschen Glamour kam in sein Leben, als er seine zweite Frau heiratete. Der Französin Lucie werden enge Kontakte zu Frankreichs Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy nachgesagt….” ………..
Kommt uns das nicht bekannt vor ? Es ist aber nicht so, wie man vielleicht denken könnte.
Ähnlichkeiten sind rein zufällig und nicht beabsichtigt.
Alle Zitate stammen aus : “Der Absturz eines Sonnenkönigs” - zur Pleite von Kago in der Financial Times vom 9.3.2010
Während Schumi in ein paar Tagen seine Autos für die DVAG an die Mauern krachen lässt, singt Drafi Deutscher Schnulzen für die Hamburg Mannheimer.
Hier der Beweis : Aber bis zu Ende hören muss man es nicht !
Das ist kaum noch steigerungsfähig….
Ein aus Überzeugung aus der deutschen Vermögensberatung DVAG Ausgeschiedener teilt uns folgendes trauriges Kapitel unqualifizierter Beratung mit. Er nennt es “wieder mal eine Geschichte aus dem Leben”:
“Vor einigen Tagen habe ich eine Interessentin besucht, die folgenden Versicherungswunsch hatte:
Berufsunfähigkeitsversicherung 1000,- Euro mntl. bis Endalter 65, Geb. 1979, Bürotätigkeit. Eine einfache Aufgabe, sollte man denken. Für mich schon, denn für 45,83 Monatsprämie ist das Risiko beim Volkswohlbund versicherbar.
Für den DVAG Mitarbeiter schien das Problem komplizierter.
Sein Angebot: Eine Wunschpolice mit 65,- Monatsbeitrag Laufzeit bis Endalter 79! Zu bezahlen bis 65. 1000,- Euro BU- Rente waren auch dabei für 43,- Euro im Monat, aber eben nur bis Endalter 55 Beitrag und auch Leistungsdauer! Was treibt den DVAG- Mitarbeiter dazu, solch einen Unfug anzubieten? Ist es ….. (die genauen Worte von den Blogverfassern gelöscht) oder einfach nur Dummheit?
Es wird sich mir nie ergründen. Scheinbar kann man sich bei der Wunschpolice alles wünschen, außer bedarfsgerechtem Versicherungsschutz.
Da die junge Frau ein leichtes Gesundheitsproblem hat, kam ein neues Angebot mit Zuschlag, das sie dann zum Glück abgelehnt hat und im Internet mit mir in Kontakt gekommen ist.
Das Schlimme daran ist, dass die Frau keinerlei Ahnung von Versicherungen hat und dem Berater voll vertraut und natürlich gedacht hat, bei dem DVAG Angebot hat sie bis 65 Versicherungsschutz bei BU. Sie wollte es erst nicht glauben. Ich habe es sie dann selbst errechnen lassen, wie alt sie bei BU- Ablauf ist. Die Begeisterung für die DVAG war entsprechend groß.
Warum befasst sich Frau Ministerin Ilse Aigner eigentlich nicht mit solchen Sachen?”
Wir sagen danke für die Geschichte aus dem Leben!
Wie das Versicherungsjournal berichtet, fingen sich die Tiernahrungs-Kette Fressnapf Tiernahrungs GmbH eine einstweilige Verfügung ein, weil sie seit Jahren über ihre Homepage Tierversicherungen vertickte, ohne sich um das Vermittlerrecht zu scheren.
Worauf freuen, wenn man Geburtstag hat? Natürlich auf die lieben Geburtstagsgrüße von allen Lieben und Verwandten. Im Briefkasten war – wohl meinem fortgeschrittenen Alter entsprechend - nichts außer Leere. In der hinteren Ecke lag da aber doch noch ein hoffnungserweckender Brief, welcher sich schnell als Geburtstagsgruß herausstellte.
Aber keiner von Verwandten, Familie oder gar längst Verflossenen. Nein. Mein alter Vermögensberater übersandte mir ein paar vorgedruckte Zeilen und damit die besten Grüße und Wünsche.
Und dann kam auch gleich der Grund dafür in meine Erinnerungen zurück, warum denn ausgerechnet ich auch auf der DVAG-Kundenliste stehe: Auch mich wollte man mal in den ehrenwerten Kreis der Vermögensberater einbinden. Ein Freund damals, wie viele seiner Kollegen wirtschaftlich nicht auf Rosen gebettet, wollte mich mit all den billigen Tricks anködern, von denen wir aus der Branche so oft gehört hatten. Man fuhr mit mir u.a. von Münster mit dem gemieteten Auto zu irgendwelchen Massenveranstaltungen in Hessen, wo ganz tolle Leute auftauchen sollten. Entweder waren die jedoch nie da oder ich hab sie nicht gesehen.
Dafür durfte ich mich dann an allerlei Leuten erfreuen, die geglaubt haben, ihr Seelenheil in der DVAG gefunden zu haben. Mein Eindruck damals: Wer Anzüge trägt, die zwei Nummern zu groß sind, sollte keine geleasten Autos fahren. Während man brav alle drei Minuten aufstand und zu irgendetwas klatschte, konnte ich mich über all diejenigen wundern, die diese Veranstaltungen so ernst nahmen. So hatte das Ganze dennoch unfreiwillig einen gewissen Unterhaltungswert.
Warum man jedoch regelmäßig einen derart großen Aufwand auf sich nahm und quer durch die Republik reiste, für absolut sinnlose Veranstaltungen, noch dazu auf eigene Kosten, habe ich bis heute nicht verstanden. Ich konnte mir schon damals das alles mit viel Ideologie erklären (hier ehrlicher zu formulieren ist mir „juristisch“ zu gefährlich).
Mein alter Freund ist mittlerweile in seinen alten Beruf zurückgekehrt und - wie viele ehemalige Vermögensberater - viel glücklicher als zuvor. Und ich bin mittlerweile nicht mehr Kunde der DVAG - oder doch? Nach dem Geburtstagsgruß hab ich gewisse Zweifel. Auf irgendeiner Liste stehe ich wohl noch. Vielleicht gehöre sogar ich noch zu den Abermillionen Kunden, die die DVAG angeblich haben will. Nichts dagegen – ich glaube eh nicht an Statistiken.
Ach ja : Herzlichen Dank für die Glückwünsche!
Müssen wir uns um die Kölner Zentrale des OVB Sorgen machen? Die steht nämlich (noch) am Heumarkt. Heute wurde berichtet, dass Bauarbeiter an der dortigen U-Bahn-Station einen Großteil der Bauteile gar nicht einbauten, sondern kackfrech vertickten! Tja, nicht mal der “Unterwelt” kann man vertrauen …
Im Handelsvertreterbereich gibt es auch solche Zweitverwertungen, genannt “Umdeckungen”.
Angeblich sollen die fehlenden Bauteile keine Gefahr für die Statik darstellen. Ich würde mich aber nicht drauf verlassen …
Was die Wirtschaftswoche in ihrer aktuellen Ausgabe über den OVB schreibt, ist nicht schön. Wir empfehlen die vier Seiten in der Printausgabe, welche die Masche von OVB erläutern. Manche der Herren “Finanzberater” verfügen nicht einmal über ausreichend Finanzen, um das Benzin für Kundenbesuche zu finanzieren.
OVB-OberVertriebsBoss Kempchen war vor seiner Erweckung zum Finanzstruktuvertrieblertreiber übrigens Schlosser gewesen. Auch in dieser eisenharten Branche ist es schwierig, mit kritischen Kunden ins Geschäft zu kommen, wie das obige Video zeigt. Da macht es doch viel mehr Spaß, die eigenen Geldschränke zu füllen … ![]()