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Ich wünsche allen treuen Lesern dieses Blogs ein paar schöne Urlaubstage !
Das Landgericht Hamburg entschied am 13.02.2009 unter der Geschäftsnummer 412 O 111/08 über die Höhe eines Schadenersatzes einer zu Recht ausgesprochenen fristlosen Kündigung.
Dazu das Gericht:
Der Kläger seinerseits war indes zur außerordentlichen, fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund berechtigt. Eine ungerechtfertigte außerordentliche Kündigung durch den Unternehmer berechtigt den Handelsvertreter, außerordentlich zu kündigen. Denn der Unternehmer verweigert dem Handelsvertreter zu Unrecht die Weiterarbeit und gefährdet damit dessen Einkommen (Münchner Kommentar zum HGB, § 98 a HGB RdNr. 56). Dies ist eine schwerwiegende Vertragsverletzung, die den Kläger zu Schadenersatz berechtigt … Die Höhe des Schadenersatzes berechnet sich im Ausgangspunkt nach den Provisionszahlungen, welche der Kläger bis zu dem Zeitpunkt erzielt hätte, zu dem eine ordentliche Kündigung wirksam geworden wäre, die statt der außerordentlichen Kündigung ausgesprochen worden wäre. Dies sind jeweils … Euro für die Monate … Die Höhe des Schadenersatzes bestimmen die §§ 249 ff. BGB. Hiernach ist der Kündigende so zu stellen, wie er stehen würde, wenn das Vertragsverhältnis nicht vorzeitig beendet worden wäre, wobei gemäß § 252 BGB auch der entgangene Gewinn, welcher nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge erwartet werden konnte, zugrunde zu legen ist. Dieser Betrag ergibt sich aus den durchschnittlichen Provisionen des Jahres …
Die ersparten Aufwendungen des Klägers sind auf der Grundlage von § 287 Abs. 2 ZPO mit 10 % der Provisionszahlungen zu veranschlagen, so dass der klägerseits angesetzte Monatsbetrag von … unter Berücksichtigung von § 308 ZPO zugrunde gelegt werden kann. Soweit die Beklagte unter Berufung auf zu Arbeitsverhältnissen ergangene Urteile meint, dies könne nur für Arbeitnehmer gelten, nicht aber für selbständige Versicherungsvermittler, schließt sich das Gericht dem nicht an. Der durchschnittliche Arbeitnehmer – ausgenommen Fernpendler – hat keine Kosten in Höhe von 10 % seines Einkommens. Bei erfahrenen Versicherungsvermittlern werden die einsparbaren Aufwendungen je nach Arbeitsweise um 10 % liegen. Zu berücksichtigen ist, dass laufenden Kosten wie etwaige Büromieten oder Gehälter an Mitarbeiter, nicht im gleichen Augenblick entfallen, wie die Einnahmen wegbrechen.“
Wie n-tv berichtet, bekommt Ergo wegen seiner Budapester Sex-Party und falschen Kostenberechnungen bei Riesterverträgen vielleicht sogar Besuch von der Bafin. Eine Berichterstattung zu den Vorfällen hatte die Bafin schon angefordert.
Was google verrät !
Früher stand der Name IOS für ein Unternehmen, das schon in den 70igern eine Strukturvertriebsorganisation aufbaute und in aufsehenderregender Weise in die Insolvenz ging.
IOS ist damit der Urvater der Strukturvertriebe.
Wie die Zeiten sich ändern. Googelt man heute ios, findet man etwas anderes. Es wird sogar empfohlen, iOS runter zu laden – jedoch nicht als Struktursystem, sondern als Betriebssystem für den Apple Iphone.
Wie die Zeiten sich ändern. Auf den ersten Seiten im Google war der Strukturvertrieb nicht mehr zu finden.
Ein treuer Leser wurde auf den Blogeintrag vom 20.7.2011 aufmerksam und da fiel ihm doch das nette Gleichnis vom Ei ein (am 20.7. wurde über die HMI-Rolex berichtet).
Hier sein Kommentar :
„wie heißt es doch im Volksmund: „Ein Ei gleicht dem anderen.“
Dieser Spruch fiel mir ein als ich auf Ihrem Blog unter o.a. Artikel diese Zeilen gelesen habe.
……Spruch gearbeitet, diese wertvolle HMI-Uhr bringe ihren Träger, wenn er kein Kleingeld mehr zur Hand habe, von jedem Fleck der Erde wieder nach Hause.
In den 90er Jahren hatte ich persönlcih die goldene Uhr von dem damaligen Alleinvorstand der XXXX bei einer großen Ehrung erhalten. Die Uhr hat soviel Wert an Gold, dass man von ….
Genau so war’s. Irgenwie arbeiten die Strukkis alle mit den gleichen Worthülsen. Na ja. Sie kommen von der XXX. „