Kommentar zu unserem Beitrag „Warum Versicherungen“

Ein Leser unseres Blogs gab in Hinblick auf unseren Beitrag vom 2.8.2010 folgende kritische Bemerkung ab, die wir hier gerne aufgreifen und wiedergeben :

„Ihr Kommentar zum Versicherungsschutz der Loveparade darf nicht unwidersprochen bleiben: Unabhängig von der Frage, ob die Deckung ausreichend ist oder nicht, sollte die Verfügbarkeit von zusätzlichem Schutz geklärt werden: Denn es ist nach Auskunft sachkundiger Makler nicht ohne weiteres möglich, eine höhere Deckung zu bekommen.“

Vielen Dank für den Hinweis ! Auch wir lernen gerne hinzu.

Provisionsvorschüsse und Kostenausgleichsvereinbarungen

Die AFA AG bietet fast ausschließlich Fondspolicen von Prisma Life an, so der WDR in einem interessanten Bericht am 26.07.2010.

Dabei bedient man sich einer neuen Marktidee. Aus Angst vor Storni und den zurück zu zahlenden Provisionen hat man mit dem Kunden eine sogenannte Kostenausgleichungsvereinbarung vereinbart.

Diese greift im Falle eines Storno und verpflichtet den Kunden zum Ausgleich der „Kosten“.

AachenMünchener und DVAG investieren

Die AachenMünchener investiert kräftig. 2010 allein wurden kaum vorstellbare 100 Millionen € in einen Neubau-Komplex in Aachen verbaut.

Die DVAG dagegen steckt bekanntlich rund 40 Millionen € in ihr Kongesscentrum in Marburg, so wie ebenfalls in Marburg in ein vorhandenes Luxushotel.

Eine Straße in Marburg wurde dann auch gleich in die Anneliese-Pohl-Allee gewidmet. Die Linke machte ihre Zustimmung dazu von einem Antrag abhängig, nämlich der Umbenennung der Stadt Marburg in „Reinfried-Pohl-Stadt“. Über den Antrag wurde nicht abgestimmt. Soll dem Antrag etwa die Ensthaftigkeit gefehlt haben ?

„Kostenausgleichsvereinbarung“ der AFA


Trotz Der Lippenbekenntnisse der Branche ändert sich im Business der „unabhängigen Finanzdienstleister“ nichts. Eine lustige Masche zur Umgeheung des Verbraucherschutzes, wie ihn sich Ministerin Aigner wünscht, bietet die AFA. Hier ein Video der WDR-Sendung „Lebensversicherung: Provisionstricks“ vom 26.07.2010.

NEWOG-Opfer gesucht

Die Vorsitzende des Vereins der ehemaligen AWD-Mitarbeiter, die sich vertriebsübergreifend inzwischen um ehemalige Handelsvertreter und Vertriebsopfer kümmert, hat uns gebeten, folgenden Aufruf zu veröffentlichen:

Neue Wohnungsbaugenossenschaft (NEWOG) Chemnitz in Zahlungsschwierigkeiten, 400 Wohnungen unter Zwangsverwaltung.

Zahlen sind schon seit 2005 nicht mehr veröffentlicht worden

Anleger warten auf ihre fällige Einlage, werden vertröstet und hingehalten.

Weitere Informationen für Anleger und Vermittler:  i.benecke940@googlemail.com