Nicht nur ein Buch über MLM und Network Marketing Firmen

Maximilian von Ah nennt sich jetzt ein ehemaliger Landesdirektor eines Allfinanzvertriebes. Er hat einen Roman geschrieben, eine Enthüllungsgeschichte über Network Marketing.

Ein paar Auszüge:

„Es gab Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in diesem Allfinanzkonzern, die sich als hauptberufliche Handelsvertreter respektive Subunternehmer hart engagierten und später nur noch in einem suizidalen Freitod, der gar in einigen Fällen um die hilflosen Kinder erweitert wurde, eine Lösung suchten!“

„Nach Außen legte der Finanzguru seinen jovialen Spendermantel um und ließ sich als Erfolgsunternehmer und Gutmensch feiern und hofieren. Und das Who is Who aus Politik, Wirtschaft und den Medien applaudierte und erfuhr des Erfolgsmenschen Gunst und Großzügigkeit; einige gar ein guthonoriertes Mandat in seinem Aufsichts-, Verwaltungs- und/oder Unternehmensbeirat.“

Neues von der exdvag

Der „alte“ Betreiber Jens Klingebiel der www.exdvag.de ist ins Impressum der Seite zurück gekehrt. Offensichtlich bekommt die Seite neues Leben.

Vorübergehend fanden wir den exawd-Verein im dortigen Impressum.

Jetzt sind wir gespannt über das, was dort in Zukunft passieren wird.

Die Verantwortlichen der DVAG haben jetzt noch mehr zu lesen. Unsere Seite gehört ja offensichtlich schon zur Pflichtlektüre. Den schönen Gesang und die schönen Tanzeinlagen, die Kollege Kompa kürzlich in Youtube fand, sind sofort wieder verschwunden, nachdem wir auf sie aufmerksam machten.

Schade, wir hatten sie doch als echte Bereicherung empfunden.

Anwaltsfehler

Am 29.09.2010 fand vor dem Landgericht Ellwangen ein Gerichtstermin statt. Verklagt wurde ein Anwalt, der übersehen hatte, dass er seinem damaligen Mandanten, einem Vermögensberater der Deutschen Vermögensberatung, hätte die Gewährung von Prozesskostenhilfe empfehlen müssen. Und er hätte sehen müssen, dass das Arbeitsgericht zuständig ist.

Der lehnte jedoch die Möglichkeit der Prozesskostenhilfe ab, weil der Vermögensberater angeblich Wohnungseigentum besaß. Dem Anwalt war nicht ersichtlich, dass es hätte trotzdem Prozesskostenhilfe geben können.

Außerdem verlangte der Anwalt des Vermögensberaters nicht, dass die Angelegenheit hätte an das Arbeitsgericht abgegeben werden müssen. Das Arbeitsgericht wäre nämlich, nach Antragstellung durch den Anwalt, für den Vermögensberater zuständig gewesen. Diese Vorschrift kannte der Anwalt offensichtlich nicht.

Seinerzeit wurde in dem damaligen Verfahren vor dem Landgericht Ellwangen der Vermögensberater mit erheblichen Anwaltskosten und Gerichtsgebühren belastet. Diese wären vor dem Arbeitsgericht nicht angefallen. Dort nämlich hätte er die Kosten des gegnerischen Rechtsanwaltes nicht zu tragen gehabt.

Das Gericht erkannte an dieser Stelle einen Anwaltsfehler.

DVAG: „Ein Partner, der immer zu dir hält“

Eine Bardin namens Katharina Wild riet neulich in Köln bei der DVAG-Party „früher an später zu denken“ und besang einen „Partner, der immer zu dir hält“.

Ob sie damit wirklich „die Familie, also die DVAG“ gemeint hat? Die DVAG-Handelsvertreter, die regelmäßig ihren Weg in die Kanzlei des Kollegen Behrens finden, singen immer das gleiche Lied:

„Ich hätte nie geglaubt …“

„Die waren doch alle immer so nett zu mir!“

„Das war für mich wirklich wie eine Familie!“

Und dann irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem die DVAG-Handelsvertreter mit ihrem Problem nicht mehr gehört werden und aus Verzweiflung an den „Doktor“ einen Brief schreiben. Uns ist nicht ein einziger Fall bekannt, dass der Doktor je geantwortet hätte.

Solange Sie Geld einbringen, haben Sie da einen Partner, der zu Ihnen hält. Aber „immer“ ist dann doch ein wenig übertrieben …

Ankündigung: Wie MLP Prozesse führt – eine Fortsetzungsstory!

Es hat sich mittlerweile herumgesprochen, dass ich viele ausgeschiedene Ex-MLP’ler anwaltlich betreue und die Flut von MLP Consultants, die nach spätestens 1 ½ Jahren das Handtuch schmeißen oder von MLP geschmissen werden, reisst bis heute nicht ab.

Nun, irgendwie scheint MLP sich fürchterlich daran zu stören, dass die ausgeschiedenen Consultants gerade von mir vertreten werden, denn man hat von dort weder Kosten noch Mühe noch Aufwand gescheut, mich zu veranlassen, keine MLP-Mandate mehr zu übernehmen.

Was MLP alles unternommen hat und welche Purzelbäume von MLP geschlagen wurden, will ich Ihnen hier nicht vorenthalten. Und so werde ich Sie von Zeit zu Zeit in Folgen über die Anstrengungen von MLP mich mundtot zu bekommen, informieren.

Es wird spannend, es wird lustig und es wird traurig, das verspreche ich Ihnen. Und wer gewonnen hat, erfahren Sie selbstverständlich auch.

Die Folge 1 „MLP, Richter am LG Wiesbaden Walburg und die 1. einstweilige Verfügung“ können Sie in Kürze hier nachlesen.

Yes we do!

…. und nochmals ganz besonderen Dank an ganz besondere Kollegen, Herr RA Christian-Oliver Moser, Berlin und Herr RA Benedikt Pauka, Köln für ihre kompetente Unterstützung